HOPE

A night piece by nebel nebel & F. Wiesel

F. Wiesel und nebel nebel begeben sich gemeinsam auf Mondmission: Mit Objekttheater, Robotik und Schauspiel verbinden die beiden Gruppen ihr gemeinsames Interesse für Details, Science Fiction und innovatives Storytelling, um das Theater als Raum des gesellschaftlichen Aushandelns von Strukturen zu nutzen. Irgendwo zwischen Messestand und Videospiel macht HOPE den Mond zur Bühne und lädt ein zur gemeinsamen Begehung.

City dwellers seek refuge in urban gardens, while others annex entire countries; some 60 years after the first moon landing, space remains a stage for power fantasies. Once carried across oceans by sailing ships, this idea now soars through the endless expanse in rockets: the age-old notion that everything can be conquered, surveyed, and exploited.
How can we escape a territorial mindset that reaches all the way to the stars?

«The first man who, having enclosed a piece of ground, bethought himself of saying This is mine, and found people simple enough to believe him, was the real founder of civil society. From how many crimes, wars and murders, from how many horrors and misfortunes might not any one have saved mankind, by pulling up the stakes, or filling up the ditch, and crying to his fellows, "Beware of listening to this impostor; you are undone if you once forget that the fruits of the earth belong to us all, and the earth itself to nobody.»

(Jean‐Jacques Rousseau: Discourse on the Origin of Inequality)

«Maybe you can’t own it here… but you can own it up there.»
(lunarembassy.com)

Fotos: Alexander Brüggeboes

Konzeption, Regie: nebel nebel (Hannah von Eiff, Lisa Chiara Kohler, Balthasar Wörner) & F. Wiesel (Hanke Wilsmann, Jost von Harleßem)
Text: nebel nebel, F. Wiesel, Tassilo Pyko, Hardy Emilian Jürgens und andere
with: Hardy Emilian Jürgens, Emma Stratmann, Martyn Owen
Stage & Costumes: Hannah von Eiff, Lisa Chiara Kohler 
Technische Gestaltung, Video: Jost von Harleßem
Komposition, Sound Design: Balthasar Wörner
Robotik: Alexander Buers
Hospitanz: Matilda Lang
Outside Eye: Hanke Wilsmann
Production: Heidrun Schlegel, nebel nebel
Visuelle Kommunikation, Fotos: Alexander Brüggeboes

Premiere: 31. Juli 2026, Pathos Theater München
further shows 1.+2.8.2026, Pathos Theater München
25./26./27. September 2026, Landungsbrücken Frankfurt

« Das Stück „HOPE“ von dem Kollektiv nebel nebel und dem Duo F. Wiesel verbindet Objekttheater, Robotik und Schauspiel miteinander. Es zeigt eine Mission, die an Absurdität nicht zu übertreffen ist – und dennoch realer denn je scheint. […] Die Bühne besteht aus zwei Kratern, den altertümlichen Fernsehapparaten und einer zweiten Ebene im Hintergrund. Sie zeigt die Miniatur-Anfertigung einer Mondlandschaft. Eine Kamera, die hin- und hergleitet, projiziert die sich ständig verändernde Landschaft größer auf die Leinwand. […] Realität und Fiktion verschwimmen. Das Szenario, das [Hardy Jürgens] die vergangene Stunde geschickt humorvoll bespielt hat, ist gar nicht einmal so absurd wie es wirkt. Die wohlhabendsten Menschen der Welt diskutieren immer wieder darüber, auf einem anderen Himmelskörper Land zu kaufen. […] Dem Besitzanspruch der Menschheit sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Die eben noch heitere Stimmung im Raum wirkt bedrückt. […] Der KI-Avatar von „Hope Inc.“ erscheint noch ein letztes Mal auf der Leinwand, dieses Mal vor einem roten Hintergrund. „Seien Sie die ersten, kaufen Sie heute“, sagt sie noch einmal. Anschließend: „Willkommen auf dem Mars“. Wird die Menschheit nie lernen?»
Rike Ohlerich / Fidena.de / 5. August 2026

A production by F. Wiesel and nebel nebel. Gefördert im Rahmen der Debütförderung der Stadt München, der Mehrjahresförderung des Kulturamtes der Stadt Frankfurt sowie der Kulturförderung des Bezirks Oberbayern. Mit freundlicher Unterstützung von treibgut Materialinitiative, treibstoff Kostümfundus und Munich Maker Lab e.V..